TEST | Der Kärcher K7 Comfort Premium Hochruckreiniger: Strahlend Sauber!
Der neue Kärcher K7 Comfort Premium - Aufgeräumt und Durchdacht
Auf den ersten Blick hebt sich der neue Kärcher K7 Comfort deutlich von seinem Vorgänger ab. Er wirkt aufgeräumter, quasi „clean“ und dadurch schick und modern zugleich. Vielleicht fällt es dem einen oder anderen nicht mal gleich auf, dass es sich hierbei um einen Hochdruckreiniger handelt, aber unter der Haube hat der K7 Comfort alles, was ein Premium Hochdruckreiniger benötigt, um Verschmutzungen in jeglichem Terrain den Gar auszumachen.

Für uns hat sich die Frage gestellt, wie gründlich die Reinigung in verschiedenen Bereichen damit gelingt, wie komfortabel das Gerät in der Anwendung ist und natürlich, was die App Connect Funktion für Vorteile in der Anwendung bringt. Dafür haben wir den Kärcher K7 in verschiedenen Bereichen zum Einsatz gebracht und so umfänglich getestet. Eins vornweg: Terrasse, Fassade, Auto und selbst der Brunnen strahlen wieder vom Feinsten. Dem steht gegenüber, dass man einiges für das Premium-Geräte hinblättern muss. Für wen sich die Ausgabe wirklich lohnt, klären wir im Folgenden.
K7 Comfort - Was ist daran neu?
Der Kärcher K7 Comfort Premium erschien im Frühjahr 2026 und markiert die überarbeitete Premium-Linie im oberen Segment der Kärcher-Hochdruckreiniger. Im Mittelpunkt stehen ein modernisiertes Design, eine insgesamt komfortablere Handhabung und die Einbindung der App-Connect-Funktion, die Anwender bei Auswahl und Nutzung der passenden Reinigungseinstellungen unterstützen soll. Nach meinem Eindruck richtet sich das Modell klar an Nutzer, die regelmäßig größere Flächen, Fahrzeuge oder empfindlichere Oberflächen reinigen und dabei Wert auf Leistung, Komfort und Systemzubehör legen. Technisch zielt der K7 auf die obere Leistungsklasse und ist für anspruchsvolle Reinigungsaufgaben rund um Haus und Garten ausgelegt. Die Neuerungen im Detail haben wir am Ende des Artikels aufgeführt.
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Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
Unterm Strich hat sich der Kärcher K7 Comfort Premium im Test als leistungsstarker, gut durchdachter und insgesamt sehr vielseitiger Hochdruckreiniger gezeigt. Besonders bei Terrasse mit Waschbeton, Fassade und Grünbelag spielt er seine Stärken klar aus, während beim Auto, Motorrad, Fahrrad und Caravan das passende Zubehör (insb. die Bürste) noch einmal einen spürbaren Unterschied macht.
Überblick über die einzelnen Kapitel
Erster Eindruck und Lieferumfang: Schon beim Auspacken macht der K7 einen wertigen und durchdachten Eindruck. Das Zubehör ist übersichtlich, sinnvoll organisiert und dank des neuen Comfort-Konzepts schnell ohne Werkzeug montiert.
Hochdruckreinigung im Test: In der Praxis überzeugte das Gerät vor allem auf stark verschmutzten Steinflächen, an der Fassade und beim Brunnen mit sehr guten Ergebnissen. Bei der Fahrzeugwäsche reicht die Leistung für leichten bis mittleren Schmutz gut aus, bei hartnäckigen Rückständen hilft zusätzliches Zubehör. Wer das Car-Set günstig dazu bekommt, ist auf der sicheren Seite.
Handhabung und Mobilität: Mit knapp 19 kg ist der K7 kein Leichtgewicht, lässt sich dank großer Rollen, Teleskopgriff und Tragegriff aber ordentlich bewegen. Kleinere Schwächen zeigten sich beim seitlichen Überfahren von Schwellen, wobei das Gerät leicht kippen kann und bei der teils etwas schwergängigen Schlauchaufwicklung.
Ausstattung und Zubehör: Das Zubehörsystem ist einer der großen Pluspunkte des K7. Kärcher bietet für nahezu jeden Einsatzbereich passende Erweiterungen, wodurch sich das Gerät gezielt an den eigenen Bedarf anpassen lässt. Zudem gibt es das Gerät von einer Basisvariante bis zum Komplettset in verschiedensten Ausführungen. Lobenswert ist, dass Kärcher auch Nachhaltigkeit nicht vernachlässigt und z.T. auf recycelte Materialien setzt.
App Connect: Die App ist kein Muss, aber insbesondere für Einsteiger eine sinnvolle Ergänzung. Sie liefert Reinigungstipps, Hilfestellungen und Servicefunktionen, ohne den Nutzer zu einer Registrierung zu zwingen.
Wasser- und Stromverbrauch: Der K7 ist klar auf Leistung ausgelegt und nicht auf Sparsamkeit. Wasserverbrauch und Stromaufnahme fallen entsprechend höher aus, relativieren sich aber teilweise durch die zügige Arbeitsweise, mit der sich große Flächen in überschaubarer Zeit reinigen lassen. Mit der optionalen eco!Booster 180 Düse lässt sich zudem der Wasserverbrauch weiter einschränken, bei gleichzeitig hoher Leistung.
Lautstärke: Akustisch bewegt sich das Gerät im üblichen Rahmen seiner Klasse. Vor allem mit der Dreckfräse wird es schon mal laut, was in Wohngebieten zwar okay ist, aber Rücksicht auf Ruhezeiten erfordert und etwas Feingefühl für die Nachbarschaft.
Preis-Leistung: Der K7 Comfort Premium ist kein Schnäppchen, bietet bei regelmäßiger und vielseitiger Nutzung aber ein stimmiges Gesamtpaket. Besonders das Home + Car Set wirkt aktuell attraktiv, während der K5 für Gelegenheitsnutzer im häuslichen Umfeld oft die vernünftigere Wahl bleibt. Der K7 ist für mich bei großen Gärten, viel Steinflächen, älteren Anlagen und evtl. als Familiengerät zum "teilen" gut geeignet. Daher mein Fazit: Würde ich Ihn mir wieder Kaufen - JA!




Pro und Contra
sehr starke Reinigungsleistung auf Stein, Fassade und bei Grünbelag
Modernes, aufgeräumtes Design mit sinnvoller Aufbewahrung am Gerät
Schneller Aufbau ohne Werkzeug dank Comfort-Line-Konzept
Vielseitiges Zubehörsystem für Haus, Garten und Fahrzeugpflege
T7-Flächenreiniger ermöglicht saubere, geräuscharme Reinigung großer Flächen
App mit hilfreichen Tipps, Servicefunktionen und Gastzugang
Standfestes Gerät mit guter Schlauch- und Kabelorganisation
Hoher Preis im Vergleich zu kleineren Modellen wie dem K5
Relativ hohes Gewicht mit knapp 19 kg
Neigt an Schwellen etwas zum seitlichen Kippen
Schlauchaufwicklung könnte stabiler sein
Keine Feststellfunktion am Handgriff
Auto-Reinigung ohne zusätzliches Car-Kit nur eingeschränkt
Wasser- und Stromverbrauch ohne ECO-Strahler recht hoch
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Erster Eindruck und Lieferumfang
Wer den K7 das erste Mal im Paket tragen muss, bemerkt schnell: Da ist einiges an Technik enthalten, denn die Box bringt einen mit rund 28 kg ordentlich ins Schwitzen. Im Test hatten wir den Premium Connect mit Home Kit zur Verfügung. Das Gerät war gut verpackt und alles kam heil bei uns an. Das Zubehör ist übersichtlich gehalten, was auf das neue Konzept der Comfort-Line zurückgeht: schneller Aufbau ohne Werkzeug, alles kann händisch eingeklickt werden.
Neben dem Kärcher K7, gibt es auch die Modelle K4, K5 und K6 in der neuen Comfort-Line, teilweise mit und ohne Connected Hochdruckpistole.

Statt verschiedener Lanzen gibt es ein 4-in-1-Multistrahlrohr, dass verschiedene Funktionen der Vorgängermodelle in einem Rohr vereint. Im Alltag ist das tatsächlich angenehm, weil man weniger Einzelteile herumliegen hat, schneller startklar ist und seltener umstecken muss. Alles lässt sich am Gerät gut aufbewahren. Das heißt: Pistolengriff, Strahlrohr und Verlängerung werden vorne einfach eingeklickt bzw. aufbewahrt. Das Reinigungsmittel kann seitlich eingehängt werden und wird von dort automatisch beigemischt. Hinten sitzt der 10-Meter-Schlauch auf einer Trommel mit Drehgriff zum Aufwickeln. Das fünf Meter lange Stromkabel wird seitlich ordentlich aufgewickelt. Die Anschlüsse sind für mehr Arbeitsfreiheit passend zur Kabelausrichtung positioniert (Easy!Motion-Konzept). Hier hat sich Kärcher wirklich Gedanken gemacht und wir finden das insgesamt absolut gelungen.
Äußerlich wirkt das Gerät sehr wertig und robust. Gerade beim ersten Auspacken entsteht der Eindruck, dass man es mit einem echten Oberklasse-Modell zu tun hat. Lediglich das Netz auf der Rückseite, das beim alten K7 noch vorhanden war und sich für kleinere Utensilien als praktisch erwiesen hat, fehlte uns im Alltag ein wenig.


Neben dem Kärcher-Standardequipment ist im Home Kit auch der Flächenreiniger T7 enthalten. Gerade für größere Terrassen- oder Hofflächen ist das ein sinnvolles Extra, weil die Reinigung damit gleichmäßiger, sauberer und komfortabler abläuft als mit dem Flächenstrahler allein.
Zusammengefasst findet ihr Folgendes im Lieferumfang:
G 180 Q Comfort Connect Hochdruckpistole (oder ohne Connected G 180 Q COMFORT!Hold Pistole)
4-in-1-Multistrahlrohr
Verlängerungsrohr
10-Meter-Hochdruckschlauch
Universalreinigungsmittel
Bedienungsanleitung

Im Home Kit enthalten ist zudem:
Flächenreiniger T7
Fassadenreinigungsmittel
Als weitere Alternative bietet das Car Kit darüber hinaus zusätzliches Zubehör für die schonendere und gezieltere Fahrzeugreinigung. Je nach Set gehören dazu typischerweise passende Aufsätze oder Reinigungshelfer, die den K7 noch vielseitiger machen. Für unseren Test mit dem Home Kit war jedoch vor allem der T7 die entscheidende Ergänzung.
Mein Eindruck nach dem Auspacken: Der Kärcher K7 Comfort Premium wirkt nicht nur modern, sondern vor allem sehr alltagstauglich und bereit die nächsten Jahre im neuzeitlichen "Home & Garden" abzuliefern. Die neue Ordnung am Gerät, das reduzierte Zubehörkonzept und die saubere Schlauch- und Kabelaufbewahrung machen direkt klar, dass hier nicht nur auf Leistung, sondern dem Namen entsprechend stark auf Komfort geachtet wurde.
Hochdruckreinigung im Test
Um den K7 auf Herz und Nieren zu testen, haben wir das Gerät in mehreren Anwendungsgebieten auf den Prüfstand gestellt. Das ist insofern entscheidend, da ein Hochdruckreiniger dieser Klasse möglichst vielseitig arbeiten muss. Typische Anwendungsgebiete sind Reinigungsaufgaben an Haus (z.B. Fassade, Dachrinne), Hof, Terrasse, Pools, Autos, Caravans, Motorräder, Fahrräder, Gartenmöbel und sonstige größere Flächen.
Im ersten Schritt ging es daran, einen rund 50 Jahre alten Waschbetonboden wieder zum Strahlen zu bringen. Auf dem Untergrund hatten sich unter anderem Moos angesiedelt, Gras und Unkraut zierten die Fugen, und Verschmutzungen ließen manche Platten sehr dunkel wirken. Der Kärcher K7 Comfort erwies sich hier als wahrer Saubermann. Das gilt vor allem beim Einsatz der Dreckfräse. Die Kraft auf höchster Stufe ist enorm und lässt sowohl Dreck als auch Pflanzen keine Chance. Wir konnten die Dreckfräse anschließend auch an Betongrenzsteinen ausprobieren und fanden das Ergebnis sensationell. Die gesamte Reinigung von 75 m² Terrassenfläche plus Wege und Randsteinen dauerte etwa 2 Stunden und ging damit mit ungefähr 1:36 Minuten pro m² zügig von der Hand.





Bei der Anwendung ist zu beachten, dass der Dreck ziemlich weit fliegen kann und sich vereinzelt Steine lösen können. Daher empfehle ich das Tragen einer Schutzbrille. Die Umgebung, zum Beispiel Hausfassaden, sollte zudem entweder geschützt oder später selbst abgestrahlt werden. Gerade bei intensiver Bodenreinigung auf höchster Stufe verteilt sich der gelöste Schmutz schneller, als einem lieb ist.
Letzteres war auch direkt der zweite Anwendungsbereich für unseren Test: Wir reinigten die Fassade und die Rollläden mit dem breiten Flachstrahl, was nicht nur groben Dreck, sondern auch jede Menge Staub aus den Furchen unseres Scheibenputzes spülte. Der Putz blieb dabei unbeschädigt. Passend zur jeweiligen Ausrichtung der Fläche lässt sich das Strahlrohr vertikal oder horizontal ausrichten, sodass man leicht seitlich an der Wand entlang arbeiten kann. In Summe war die Fassadenreinigung sehr einfach und vor allem angenehm kontrollierbar. Leider gibt es am Handgriff keine Feststellfunktion – vermutlich aus Sicherheitsgründen. Im längeren Einsatz fällt das durchaus auf, weil man den Abzug ständig gedrückt halten muss. Das ist kein gravierender Mangel, aber ein Punkt, den ich im Alltag bemerkt habe. Kraftsparender soll es laut Hersteller mit der COMFORT!Hold-Funktion der G 180 Q ohne Display gehen - Ich konnte diese bisher leider nicht testen.
Danach war der alte "Trevi"-Brunnen im Garten an der Reihe. Auch dort hatte sich inzwischen einiges an Grünbelag, also Mikroorganismen und Algen, abgesetzt. Ich hatte ihn vor einigen Tagen bereits mit dem mobilen Kärcher OC3 abgespült und konnte damit bereits Erfolge erzielen, aber kein Vergleich zu den bis zu 180 bar des K7. Entsprechend befriedigend war es zu sehen, wie der Kärcher mit dem schmalen Flachstrahl den restlichen Grünbelag entfernte. Der Brunnen sah nach diesem "Whitening" wieder deutlich frischer aus. Eine hervorragende Leistung.

Abschließend wurde noch das Auto vom Alltagsdreck befreit. Leichte Verschmutzungen wie Schlammspritzer waren für den Kärcher kein Problem. Bei festerem Schmutz, insbesondere Fliegenresten auf der Motorhaube, half auch der starke Flachstrahl zunächst wenig. Entscheidend war hier, vorab etwas Schaum aufzutragen und anschließend einwirken zu lassen. Der K7 zieht und mischt das Reinigungsmittel automatisch aus der Reinigungsflasche und verteilt es gleichmäßig auf dem Auto. Die Flasche lässt sich alternativ auch direkt an die Handpistole anbringen, sodass man die Dosierung besser vornehmen kann. An der Seite eingehangen ist es allerdings komfortabler. Der eingesetzte Universalreiniger verbesserte die Reinigungswirkung deutlich, auch wenn nicht 100 Prozent des Schmutzes beseitigt werden konnten.

Daher meine Empfehlung: Wer den Kärcher öfter zur Autowäsche nutzen möchte, sollte sich das Car-Kit mit entsprechenden Bürsten dazu besorgen. Ansonsten lassen sich zwar leichte bis mittlere Verschmutzungen gut beseitigen, bei festen Flecken reicht die Kraft allein allerdings nicht immer aus. Im Übrigen kann ich davon abraten, die Dreckfräse für das Auto zu verwenden. Wie der Name schon nahelegt, ist sie für die intensive Bodenreinigung gedacht und für den Autolack zu aggressiv. Außerdem sollte man einen Abstand von 15-30 cm beim Abstrahlen einhalten.


Der T7-Flächenreiniger im Test
Nachdem alle Strahlrohre getestet wurden, kam nun der T7-Flächenreiniger auf Betonboden zum Einsatz. Auch hier hatten sich die Pflastersteine über die Jahre deutlich verfärbt. Der Flächenreiniger hat zwei Funktionen, die sich per Fußschalter umstellen lassen: eine Frontdüse für Randbereiche und Fugen sowie zwei rotierende Düsen, um größere Flächen abzustrahlen. Über einen Drehknopf lässt sich die Höhe dieser Düsen einstellen. Dazu kommen Bürsten im Randbereich zum Einsatz, die zusätzlichen Dreck abschrubben. Durch den Druck entsteht eine Art Hover-Effekt, mit dem der T7 gut über glatte Oberflächen schwebt und so eine leichte Reinigung ermöglicht.



Die Vorteile gegenüber der Dreckfräse liegen für mich auf der Hand. Erstens reinigt der T7 eine größere Fläche auf einmal und spart damit Zeit. Kärcher spricht von bis zu 50 Prozent weniger Zeitaufwand. Zweitens spritzt der Dreck durch das Arbeiten unter der Haube nicht unkontrolliert weg, wodurch insgesamt sauberer gearbeitet werden kann. Mit der Höhenverstellung lässt sich außerdem zum Beispiel auf Holzböden schonender arbeiten als mit einem offenen Strahler. Die Frontdüse ist wiederum sehr praktisch, um Randbereiche etwa an Fassaden zu reinigen. Insgesamt kann der Flächenreiniger auch gut an Wänden oder Toren eingesetzt werden. Und schließlich ist der Einsatz durch die geschlossene Bauweise deutlich leiser.
Mein Fazit aus diesem Testabschnitt: Der Kärcher K7 Comfort Premium zeigt seine Stärken vor allem dort, wo hohe Reinigungsleistung und flexible Anwendung gefragt sind. Besonders bei Stein, Fassade und Grünbelag arbeitet er sehr überzeugend. Beim Auto funktioniert er zwar gut, ist mit dem passenden Zubehör aber deutlich gründlicher bei hartnäckigen Verschmutzungen.
Handhabung und Mobilität
Der starke Motor mit Wasserkühlung bedingt naturgemäß auch ein erhebliches Gewicht des HDR. Mit knapp 19 kg zählt der Kärcher K7 Comfort Premium nicht zu den Modellen, die man mal eben locker unter den Arm klemmt. Dank der großen Rollen und des verstellbaren Teleskopgriffs lässt sich das Gerät im Alltag aber dennoch gut ziehen. Im Test hat das u.a. auf festen Wegen und ebenen Grünflächen ordentlich funktioniert. Man sollte allerdings aufpassen: Beim Überfahren von Schwellen oder kleineren Kanten neigt der K7 mit seinem Gewicht etwas zum seitlichen Kippen. Das ist kein Drama, fiel uns im Alltag aber durchaus auf.


Der Hebegriff vorne ist für das gelegentliche Tragen gut geeignet. Der K7 ist aber, wie bereits erwähnt, nicht das Gerät, das ich über weite Strecken schleppen möchte. Wer regelmäßig ein kompakteres und mobileres Modell sucht, ist mit kleineren Geräten wie dem Kärcher K4 mit rund 12 kg deutlich besser bedient. Der K7 fühlt sich klar nach einem Hochdruckreiniger an, der für Leistung vor Kompaktheit priorisiert.
Positiv ist dagegen die Standfestigkeit. Das Gerät steht insgesamt sehr stabil, auch wenn man mal etwas stärker am Schlauch zieht. Gerade bei größeren Flächen oder beim Arbeiten rund ums Auto ist das angenehm, weil man den Reiniger nicht ständig neu ausrichten muss.
Das Schlauchaufwickeln braucht hingegen etwas Kraft und hakelt gelegentlich. Hier könnte die Wickelrolle aus meiner Sicht etwas stabiler sein. Der Kunststoff hat sich im Test hin und wieder verwunden. Man muss im wahrsten Sinne erst den Dreh raus haben, dann geht es schon deutlich leichter von der Hand. Es ist also ein wenig Übungssache. Wenn man den Schlauch sauber führt und nicht verkanten lässt, klappt das Ganze spürbar besser.
Die Stromkabelaufwicklung ist dagegen simpel gehalten. Zum Abwickeln wird einfach die Halterung gedreht und das 5-Meter-Kabel kann sauber heruntergenommen werden. Das ist keine spektakuläre Lösung, aber eine, die im Alltag angenehm unkompliziert funktioniert.

Tipp für unterwegs: Als Ergänzung nutze ich den Kärcher OC3. Dabei handelt es sich um einen mobilen Niederdruckreiniger mit integriertem Wassertank und Akku, der vor allem für kleinere Reinigungsaufgaben außerhalb des Hauses gedacht ist. Aus meiner Erfahrung ist das Gerät ideal, wenn kein Wasseranschluss direkt verfügbar ist, etwa nach dem Radfahren, beim Camping, nach dem Hundespaziergang oder um verschmutzte Schuhe schnell abzuspritzen. Natürlich ersetzt der OC3 keinen ausgewachsenen Hochdruckreiniger wie den K7, denn Druck und Reichweite sind deutlich geringer. Sein Vorteil liegt vielmehr in der Flexibilität: Er ist schnell einsatzbereit, leicht zu transportieren und schont empfindlichere Gegenstände durch den sanfteren Wasserstrahl. Für unterwegs oder als kleine Ergänzung zum großen K7 finde ich dieses Konzept sehr praktisch. Wer also nicht immer maximale Leistung braucht, sondern manchmal einfach nur eine unkomplizierte mobile Reinigung, bekommt mit dem OC3 eine sinnvolle Zweitlösung.

Ausstattung und Zubehör
Wie oben bereits erwähnt, gibt es den K7 in unterschiedlichen Ausführungen. Je nach Set und Einsatzzweck fällt der Lieferumfang etwas anders aus. So kann man das Paket wählen, das zur eigenen Nutzung passt, statt Zubehör mitzukaufen, das am Ende nur im Regal liegt.
Beachtlich ist vor allem die Menge an Zubehör und Erweiterungen, die man für das Gerät erwerben kann. Das [url="https://asset.re-in.de/add/160267/c1/-/de/003594832DS00/DA_Kaercher-Home-Garden-K-7-Comfort-Premium-Connect-Home-Hochdruckreiniger-180-bar-Kaltwasser.pdf",name="Datenblatt des Kärcher K7 Comfort",title="Dieses Dokument zeigt technische Daten und Zubehör zum Kärcher K7 Comfort"] zählt satte 78 Zubehörteile auf. Auch wenn darunter ein Großteil Reinigungsmittel sind, wird schnell ersichtlich, wie breit Kärcher das System inzwischen aufgestellt hat. Vom Garten über Terrasse und Fassade bis hin zu Auto, Motorrad oder Fahrrad ist hier für zahlreiche Anwendungszwecke etwas dabei.
Hier liegt entsprechend eine Stärke von Kärcher Hochdruckreinigern: Die K-Serie bietet nicht nur einzelne HDR, sondern ist Bestandteil eines durchdachten Zubehörsystems. Wer später mehr aus dem Gerät herausholen möchte, kann den Funktionsumfang mit passenden Aufsätzen gezielt erweitern, statt große Umwege gehen zu müssen.
Eine sinnvolle Ergänzung ist aus meiner Sicht die WB 7 Plus 3-in-1 Kombiwaschbürste, die sich für Fensterfronten, Auto, Motorrad oder Fahrrad einsetzen lässt. Gerade bei empfindlicheren Oberflächen ist so eine Bürste im Alltag oft hilfreicher als reiner Wasserdruck. Sie verbindet mechanische Unterstützung mit Wasserzufuhr und erleichtert damit die Reinigung.
Wer den Kärcher K7 Comfort Premium regelmäßig nutzt, sollte das Zubehör nicht als Nebensache betrachten. Erst mit den passenden Aufsätzen, Bürsten und Reinigungsmitteln lässt sich das volle Potenzial des K7 ausschöpfen.
App Connect
Die Kärcher Home & Garden App ist mit rund 4,5 Sternen erstaunlich gut bewertet. Das fiel mir im Vorfeld tatsächlich positiv auf, denn viele Hersteller-Apps schneiden in der Praxis eher durchwachsen ab. Ebenfalls angenehm: Man muss sich nicht zwingend registrieren, sondern kann die App auch als Gast nutzen. Das senkt die Einstiegshürde deutlich.
Inhaltlich ist in der App einiges vorhanden. Sie bietet ausführliche Reinigungstipps, etwa zur Fassadenreinigung, informiert über Produktneuheiten, gibt Kaufempfehlungen und weist auf Rabattaktionen hin. Darüber hinaus ist ein Shop integriert, über den sich gängige Kärcher-Geräte und passendes Zubehör direkt kaufen lassen. Das ist zwar nicht für jeden entscheidend, zeigt aber, dass die App mehr sein will als nur eine einfache Fernbedienung.

Praktisch ist auch, dass man in der Hilfe-Sektion direkt den Reparatur-Service aufrufen kann. Wer ein Problem mit dem Gerät hat oder nach Unterstützung sucht, spart sich so den Umweg über die Website. Gerade bei einem hochpreisigen Gerät wie dem K7 Comfort Premium ist das mehr als nur eine nette Beigabe.
Nun zum "Connected"-Feature: Der Kärcher K7 lässt sich per Bluetooth mit der App verbinden. Früher fand man noch die Bezeichnung "Smart Control", die inzwischen vermutlich aufgegeben wurde, um klarer zu machen, dass das Gerät nicht per WiFi ins Smart Home integriert werden kann. Für die Bluetooth-Verbindung muss das Gerät zunächst mit dem Strom verbunden sein. Die Kopplung selbst ist im Test unkompliziert verlaufen.
Welche Funktionen bietet die App im Zusammenspiel mit dem K7?
Im Alltag ist vor allem die Frage spannend, welche Funktionen wirklich an die App gebunden sind und was sich direkt an der Pistole erledigen lässt. Die App ist in erster Linie als Beratungs- und Unterstützungswerkzeug gedacht und nicht als notwendige Schaltzentrale. Folgenden Mehrwert erhält man durch die Anbindung an:
Anwendungsberatung: Die App hilft bei der Auswahl passender Einstellungen für unterschiedliche Oberflächen und Einsatzbereiche, die direkt an das Gerät übertragen werden. Das erspart die Online-Recherche, auch wenn die in Zeiten von KI sehr einfach geworden ist.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Für Aufgaben wie Terrasse, Fassade, Auto oder Gartenmöbel gibt es praktische Hinweise zur richtigen Vorgehensweise und empfohlene Produkte, die direkt im Shop gekauft werden können.
Statistiken und Geräteinformationen: Produktdaten (z.B. Wassertemperatur), Pflegehinweise und Servicezugänge sind zentral abrufbar.
Fernsteuerung: Hiermit lässt sich die Pistole per Smartphone steuern. Der Mehrwert ist aus meiner Sicht eher gering.
Für die eigentliche Bedienung im Einsatz braucht man die App dagegen nicht dauerhaft. Die grundlegenden Einstellungen und die Nutzung des Geräts lassen sich auch ohne Smartphone umsetzen. Das Steuergerät beziehungsweise die Bedienelemente am Gerät reichen für den normalen Betrieb vollkommen aus. Wer bereits weiß, welchen Strahl und welches Zubehör er einsetzen möchte, kann den K7 auch ganz klassisch verwenden. Die App ist also ganz klar eine nette Ergänzung, die mit fortwährender Nutzung erfahrungsgemäß an Bedeutung verliert.
Für welche Funktionen braucht man die App und wann reicht das Steuergerät?
Funktion | App nötig? | Einordnung |
|---|---|---|
Reinigungstipps für konkrete Oberflächen | Ja, sinnvoll | Hilfreich für Einsteiger und bei seltener Nutzung |
Schritt-für-Schritt-Anleitungen | Ja, sinnvoll | Praktisch bei empfindlichen Oberflächen, um Fehler zu vermeiden, z.B. Fassade, Holz, Kunststoff oder Lackoberflächen |
Gerät normal betreiben | Nein | Das Gerät lässt sich auch ohne App regulär verwenden |
Zubehör und Reinigungsmittel auswählen | Nein, aber hilfreich | Die App erleichtert Orientierung im großen Zubehörsystem |
Service und Reparaturzugang | Ja, praktisch | Direkter Zugang spart Zeit bei Fragen oder Problemen |
Kurzfazit: Bringt die App Mehrwert?
Ja, die App bringt durchaus Mehrwert – aber eher in Form von Orientierung, Tipps und Service als durch eine völlig neue Art der Gerätebedienung. Aus meiner Sicht profitieren vor allem Nutzer, die nicht täglich mit einem Hochdruckreiniger arbeiten und bei verschiedenen Oberflächen etwas Unterstützung möchten. Wer hingegen bereits Erfahrung mitbringt, wird den K7 Comfort Premium auch ohne App problemlos und effektiv nutzen können. Unterm Strich ist die App also kein Muss, aber eine erfreulich nützliche Ergänzung, die im Vergleich zu vielen anderen Herstellerlösungen angenehm ausgereift wirkt.
Wasser- und Stromverbrauch
Im Test zeigt sich, dass der Wasserverbrauch stark von der gewählten Stufe abhängt. Je nachdem, mit welchem Druck und welchem Aufsatz gearbeitet wird, fällt der Verbrauch im Alltag spürbar unterschiedlich aus. Maximal verbraucht der Kärcher laut Datenblatt bis zu 600 Liter pro Stunde. Das ist für ein Gerät dieser Leistungsklasse nicht ungewöhnlich, zeigt aber klar: Wer lange auf höchster Stufe arbeitet, bewegt durchaus relevante Wassermengen.
Wichtig ist dabei, dass ihr für die höchste Stufe auch ausreichend Wasserdruck auf der Leitung habt. Im Test an verschiedenen Anschlüssen zeigte sich, dass die Förderung auf höchster Stufe ins Stocken geraten kann, wenn der Wasserdruck nicht ausreicht. Dann schaltet das Gerät phasenweise an und wieder ab, statt konstant durchzuziehen. Neben Problemen am Schlauch (Knicke, Undichte, zu lang, zu geringer Querschnitt, Luft im System), kann das gerade bei älteren Hausanschlüssen oder schwächeren Außenwasserhähnen zum Thema werden. Wer merkt, dass der Reiniger auf Vollgas nicht sauber läuft, sollte also nicht sofort an einen Defekt denken, sondern zunächst die Wasserversorgung prüfen.
Mit maximal 3000 Watt zieht das Gerät auf hoher Stufe außerdem einiges an Strom. Auch das überrascht bei einem kräftigen Hochdruckreiniger nicht. Der K7 ist also kein sparsames Kleingerät für kurze Mini-Aufgaben, sondern hat einen signifikanten Energiebedarf.
Allerdings sollte man den Verbrauch immer im Verhältnis zur Arbeitszeit sehen. Gerade weil der Kärcher K7 Comfort große Flächen verhältnismäßig schnell reinigt, relativiert sich der hohe Strombedarf teilweise wieder. Wenn eine verschmutzte Terrasse in vergleichsweise kurzer Zeit sauber wird, ist das in der Praxis oft effizienter, als mit einem schwächeren Gerät deutlich länger zu arbeiten. Aus meiner Erfahrung ist daher weniger der reine Spitzenwert entscheidend als die Frage, wie schnell das Gerät die Aufgabe erledigt.
Bereich | Wert | Praxisbedeutung |
|---|---|---|
Maximaler Wasserverbrauch | 600 l/h | Abhängig von Stufe und Einsatzart, auf höchster Leistung entsprechend hoch |
Maximale Leistungsaufnahme | 3000 W | Hoher Energiebedarf bei voller Leistung, typisch für die Oberklasse |
Wasserbedarf auf höchster Stufe | hoch | Nur mit ausreichendem Leitungsdruck läuft das Gerät konstant |
Praxisfazit | leistungsorientiert | Kein Sparwunder, dafür schnell und effektiv bei anspruchsvollen Aufgaben |
Wichtig für die Praxis: Der Kärcher K7 Comfort Premium entfaltet seine volle Stärke nur dann, wenn sowohl Wasserdruck als auch Stromversorgung mitspielen. Wer ihm gute Bedingungen bietet, bekommt viel Leistung – sollte aber keine niedrigen Verbrauchswerte erwarten.
Lautstärke
Im Test lag der Kärcher K7 Comfort Premium auf mittlerer Stufe mit Flachstrahl bei rund 83 dB. Das ist bereits ein deutlich hörbares Niveau und lässt sich grob mit dichtem Straßenverkehr vergleichen. Für den Nutzer wirkt das nicht extrem unangenehm, aber eben klar nach Arbeitsgerät und nicht nach leiser Gartenhilfe.

Auf hoher Stufe mit der Dreckfräse waren im Test sogar bis zu 90 dB drin, insbesondere dann, wenn man nah am Boden gearbeitet hat. Zur Einordnung: Das entspricht in etwa einem vorbeifahrenden Lkw in unmittelbarer Nähe oder einem sehr kräftigen Staubsauger direkt am Ohr. In der Praxis zeigt sich, dass nicht nur das Gerät selbst, sondern vor allem der harte, rotierende Druckstrahl für den größten Teil der Geräuschkulisse verantwortlich ist.
Das Gerät selbst, genauer gesagt die Pumpe im Motor, brummt derweil eher konstant vor sich hin. Diese Geräuschquelle ist im Vergleich zum austretenden Wasserstrahl sogar moderater. Gerade bei der Dreckfräse dominiert also weniger das Maschinenbrummen als vielmehr das sehr energische Auftreffen des Wasserstrahls auf den Untergrund.
Im Vergleich zu anderen leistungsstarken Hochdruckreinigern ordnet sich der K7 im normalen Rahmen ein. Die Lautstärke passt zur gebotenen Reinigungsleistung.
Für den Einsatz in Wohngebieten bedeutet das: Der K7 ist grundsätzlich problemlos nutzbar, sollte aber natürlich nicht zu Randzeiten oder in unnötig langen Einheiten eingesetzt werden. Gerade bei der Arbeit mit der Dreckfräse auf harten Böden hören Nachbarn gut mit. Für eine gelegentliche Terrassen- oder Fassadenreinigung halte ich das für unkritisch, solange man sich an die üblichen Ruhezeiten hält. Wer empfindliche Nachbarschaft oder enge Bebauung hat, sollte etwas feinfühlig sein und die passende Zeit kennen.
Betriebsart | Gemessene Lautstärke | Einordnung |
|---|---|---|
Mittlere Stufe mit Flachstrahl | ca. 83 dB | Vergleichbar mit dichtem Straßenverkehr oder einem Lkw in einiger Entfernung |
Hohe Stufe mit Dreckfräse | bis 90 dB | Vergleichbar mit lauter Werkstattumgebung oder einem Lkw in unmittelbarer Nähe |
Motor/Pumpe | moderat | Das eigentliche Brummen ist hörbar, aber meist leiser als der Wasserstrahl |
Mein Eindruck: Die Lautstärke des Kärcher K7 Comfort Premium ist für diese Leistungsklasse absolut typisch. Wer maximale Reinigungskraft nutzt, bekommt auch eine entsprechend präsente Geräuschkulisse. Für gelegentliche Einsätze rund um Haus und Garten ist das völlig vertretbar – Gehörschutz kann bei längeren Arbeiten aber durchaus sinnvoll sein.
Preis-Leistung
Bei der Auswahl sollte man vor allem darauf achten, welches Set zu den eigenen Vorhaben mit dem Kärcher K7 Comfort Premium passt. Zur Auswahl stehen verschiedene Sets:
Das Standard-Set trägt die Bezeichnung Kärcher K 7 Comfort Premium (Art.Nr.: 1.317-500.0). Es kommt mit der einfachen Hochdruckpistole - G 180 Q COMFORT!Hold ohne Display und Connect Funktion.
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Set mit App-Steuerung Kärcher K 7 Comfort Premium Connect [asin="B0GBYM9JCR",type="standard"]
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Set mit Home Ausstattung: Kärcher K 7 Comfort Premium Home (Art.Nr.: 1.317-503.0) [asin="B0GBZX5FL6",type="standard"]
-
Kärcher K 7 Comfort Premium Home + Car Set (Art.Nr.: 1.317-507.0) [asin="B0GBZ8L9G1",type="standard"]
-
Kärcher K 7 Comfort Premium Facade Set (Art.Nr.: 1.317-540.0)[asin="B0GSZ9WGBP",type="standard"]
Der von uns getestete Kärcher K7 Comfort Premium Home kostet laut Preisvergleich rund 494 Euro inklusive Versand. Das Home + Car Set liegt bei etwa 505 Euro, das Facade Set ohne Home und Car dagegen bei 599,99 Euro. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet damit aktuell aus meiner Sicht das Home + Car Set, weil der Aufpreis zum Home-Set gering ausfällt, der zusätzliche Nutzen im Alltag aber klar vorhanden ist.
Wer auf nichts verzichten will, sollte sich auch mal das Komplettset anschauen. Hier ist unter anderen noch der Dachrinnenaufsatz dabei:
✅ Zum K7 Comfort Premium Komplettset
Zu den laufenden Kosten gehören vor allem Wasser, Strom und bei Bedarf Reinigungsmittel. Gerade bei häufiger Nutzung und größeren Flächen macht das Gerät sich bemerkbar. Wer zusätzlich Bürsten, Spezialreiniger oder weiteres Zubehör kauft, erhöht die Gesamtkosten entsprechend.
Interessant ist dabei der Vergleich zum kleineren K5. Der Kärcher K5 Comfort Premium Home ist etwa 100 Euro günstiger und damit für viele Käufer die naheliegende Alternative. Doch auf was muss man verzichten?
Unterschied zum K5 Comfort Premium
Im Vergleich zum K7 Comfort Premium muss man beim K5 Comfort Premium vor allem bei der Leistung Abstriche machen. Der K7 arbeitet kraftvoller und eignet sich dadurch besser für stark verschmutzte Flächen, z.B. alte Steinböden oder hartnäckige Beläge. Bei vielseitigem Einsatz mit verschiedenen Einsatzgebieten wirkt der K7 dadurch gründlicher. Wer sich für den K5 entscheidet, verzichtet in erster Linie auf etwas Druck (145 bar vs. 180 beim K7), Wasserförderleistung (500l/h vs. 600 l/h), Flächenleistung (40 m²/h vs. 60 m²/h), höhere Zulauftemperatur (40C° vs. 60C°) und damit auch etwas auf das Oberklasse-Gefühl im Einsatz. Dafür ist der K5 über 5 kg leichter. Für normale Reinigungsarbeiten rund ums Haus reicht der K5 zumeist gut aus. Die Mehrausgabe für den K7 lohnt sich aus meiner Sicht dann, wenn regelmäßig größere Flächen, stärkere Verschmutzungen oder mehrere Einsatzbereiche zusammenkommen. Wer nur gelegentlich reinigt, fährt mit dem K5 i.d.R. wirtschaftlicher.
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Kurzfazit: Der K7 Comfort Premium ist teuer, bietet dafür aber auch sehr viel Leistung und ein starkes Zubehörsystem. Wer das Gerät regelmäßig und vielseitig nutzt, bekommt eine stimmige Preis-Leistung. Für gelegentliche Standardaufgaben ist der K5 die vernünftigere Alternative.
Unser Testfazit
Der Kärcher K7 Comfort Premium hat sich im Test als starker, durchdachter und sehr leistungsfähiger Hochdruckreiniger erwiesen. Besonders überzeugt hat mich die hohe Reinigungsleistung auf Terrassen, Waschbeton, Fassaden und bei starkem Grünbelag. Auch das neue, aufgeräumte Design, die gute Unterbringung des Zubehörs und der werkzeuglose Aufbau vermitteln im Alltag eine spürbare Verbesserung zum Vorgänger. Ebenfalls gelungen ist aus meiner Sicht die Einbindung der App, auch wenn sie kein Muss ist.
Optimierungspotenzial sehe ich in Folgendem: Der K7 ist mit knapp 19 kg kein Leichtgewicht, das Aufwickeln des Schlauchs verlangt etwas Übung und bei der Autowäsche stößt man ohne zusätzliches Zubehör rasch an Grenzen. Hinzu kommen ein spürbarer Wasser- und Stromverbrauch sowie ein insgesamt recht hoher Anschaffungspreis. Nichtsdestotrotz passt das Gesamtpaket, wenn man das Gerät regelmäßig und vielseitig einsetzt. Lohnend ist der K7 Comfort Premium vor allem für Nutzer mit größeren Flächen, häufigen Reinigungsaufgaben und höherem Anspruch an Leistung und Komfort. Wer dagegen nur gelegentlich rund ums Haus reinigt, wenig Fläche hat und preisbewusst einkaufen möchte, ist mit dem K5 Comfort in vielen Fällen ausreichend versorgt.

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FAQs
- help
Für welche Einsatzbereiche eignet sich der Kärcher K7 Comfort Premium Home besonders gut?
Der Kärcher K7 Comfort Premium Home eignet sich vor allem für Terrassen, Wege, Fassaden, Rollläden, Gartenmauern, Balkonmöbel und andere stark verschmutzte Flächen rund ums Haus. Im Test hat er besonders auf Waschbeton, Pflaster und bei Grünbelag überzeugt. Für die regelmäßige Fahrzeugpflege, egal ob Auto. Motorrad oder Wohnmobil, funktioniert er ebenfalls gut, mit den passendem Büsten aber um noch einiges besser.
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Was ist im Home-Set des Kärcher K7 Comfort Premium enthalten?
Zum Home-Set gehören neben dem Hochdruckreiniger selbst in der Regel die G 180 Q Comfort Connect Hochdruckpistole, das 4-in-1-Multistrahlrohr, ein Verlängerungsrohr, der 10-Meter-Hochdruckschlauch, Reinigungsmittel sowie der T7-Flächenreiniger. Je nach Händler kann der genaue Lieferumfang leicht abweichen, daher lohnt sich ein kurzer Blick in die Produktbeschreibung.
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Braucht man die Kärcher App zwingend zur Nutzung des K7 Comfort Premium Connect?
Nein, die App ist nicht zwingend erforderlich. Der Kärcher K7 lässt sich auch ohne App ganz normal verwenden. Die Kärcher Home & Garden App bietet aber zusätzliche Reinigungstipps, Anleitungen, Servicefunktionen und Unterstützung bei der Wahl passender Einstellungen. Aus meiner Sicht ist sie eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Muss.
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Kann ich mit dem Kärcher K7 Comfort Premium Home auch mein Auto waschen?
Ja, das ist problemlos möglich. Leichte bis mittlere Verschmutzungen lassen sich gut entfernen. Bei stärker haftendem Schmutz, etwa Insektenresten oder fest sitzenden Ablagerungen, hilft zusätzliches Reinigungsmittel und etwas Einwirkzeit. Für häufige Fahrzeugwäsche ist das Car-Kit mit passenden Bürsten die bessere Ergänzung. Von der Dreckfräse am Autolack ist dagegen klar abzuraten.
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Wie laut ist der Kärcher K7 Comfort Premium Home im Betrieb?
Im Test lag die Lautstärke auf mittlerer Stufe mit Flachstrahl bei etwa 83 dB, mit Dreckfräse auf hoher Stufe waren bis zu 90 dB möglich. Damit bewegt sich der K7 im üblichen Bereich leistungsstarker Hochdruckreiniger. In Wohngebieten sollte man ihn daher möglichst außerhalb der Ruhezeiten und nur so lange wie nötig einsetzen.
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Wie viel Wasser verbraucht der Kärcher K7 Comfort Premium Home?
Der Wasserverbrauch hängt von der gewählten Stufe und dem Aufsatz ab. Maximal sind bis zu 600 Liter pro Stunde möglich. Entscheidend ist außerdem, dass die Wasserleitung genügend Druck liefert, damit das Gerät auf höchster Stufe konstant arbeiten kann. Ist der Leitungsdruck zu gering, der Schlauch ungeeignet oder Luft im System, kann die Förderung ins Stocken geraten.
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Für wen lohnt sich der Kärcher K7 Comfort Premium Home, und wann reicht der K5?
Der K7 Comfort Premium Home lohnt sich besonders für Nutzer mit größeren Flächen, häufiger Nutzung und anspruchsvolleren Reinigungsaufgaben. Wer regelmäßig Terrasse, Fassade, Wege und weitere Bereiche säubert, profitiert von der höheren Leistung. Der K5 ist dagegen oft die bessere Wahl für alle, die nur gelegentlich reinigen, weniger Fläche haben und etwas preisbewusster unterwegs sind.
K7 Modellvergleich
Da der Vorgänger nach wie vor im Handel verkauft wird, möchte ich abschließend noch kurz die Verbesserung der neuen Comfort Reihe aufführen, die nach und nach die alten K7 Modelle ersetzt.
Was sind die Unterschiede des neuen Kärcher K7 Comfort Premium zur Vorgängerversion K7 Premium?

Die neue Kärcher Comfort-Serie ersetzt die bisherigen Power-Control- und Smart-Control-Flex-Serien. Beim K7 bleibt die reine Leistung weitgehend gleich: Auch der neue K7 Comfort liegt bei max. 180 bar, 600 l/h und 60 m²/h Flächenleistung. Der Fortschritt liegt daher weniger in mehr Power, sondern vor allem in Handling, Zubehörkonzept und Bedienkomfort.
Neu sind der werkzeuglose Aufbau, ein längerer arretierbarer Teleskopgriff, eine bessere Trennung von Wasser-/Stromanschluss und Hochdruckschlauch (Easy!Motion-Gerätekonzept) sowie eine aufgeräumtere Zubehörablage an der Gerätefront. Der PremiumFlex-Schlauch mit integrierter Schlauchtrommel bleibt erhalten, wird aber konsequenter in das neue Gerätekonzept eingebunden; das frühere rückseitige Netzfach des K7 Smart Control Flex entfällt hingegen.
Auch beim Zubehör wurde umgestellt: Statt des bisherigen 3-in-1-Multi-Jet-Strahlrohrs kommt nun ein 4-in-1-Multi-Jet mit Dreckfräser, Hochdruck-Flachstrahl, breitem druckreduziertem Flachstrahl und Reinigungsmittelstrahl zum Einsatz. Die Connect-Versionen erhalten außerdem die neue G 180 Q Comfort Connect Pistole mit LCD-Display, Quick Connect, Bluetooth/App-Steuerung, eco!Mode, drei Druckstufen, zwei Reinigungsmittelstufen und 180° drehbarem Pistolenschaft.
Ebenfalls neu ist das 2-in-1-Reinigungsmittelkonzept: Die Flasche sitzt seitlich am Gerät und kann entweder direkt angesaugt oder als Schaumdüse mit Dosierfunktion an der Pistole genutzt werden. Ergänzt wird die Serie durch App-Hilfen, fünf Jahre Garantie nach Registrierung sowie je nach Modell 20–30 % recyceltes Material im Gerät.
Insgesamt ist die Comfort-Serie also kein radikal neuer K7, sondern eine deutlich modernisierte, ergonomischere und besser organisierte Weiterentwicklung der bisherigen Premium-Modelle. In Sachen Reinigungsleistung sind die Unterschiede eher gering.
Technische Daten des K7 Comfort Premium
Im Nachfolgenden findet Ihr die wesentlichen technischen Daten und Eigenschaften des K7:
Kategorie | Angabe |
|---|---|
EInsatzbereich | Hochdruckreiniger für häufige Reinigungsaufgaben rund um Haus, Hof, Terrasse, Fassade, Pools, Autos, Fahrräder, Gartenmöbel und größere Flächen |
Betriebsart | 220-230 V Netzbetrieb, 50 Hz |
Leistung | 3.000 Watt / 3 kW |
Arbeitsdruck | 20–180 bar / 2–18 MPa Einstellbar in 3 Stufen am Gerät und über die Wahl des passenden Strahls |
Fördermenge | max. 600 l/h |
Flächenleistung | ca. 60 m²/h |
Max. Zulauftemperatur | 60 °C |
Motor & Pumpe | Wassergekühlter Motor, Aluminiumpumpe, integrierter Wasserfilter |
Hochdruckschlauch | 10 m PremiumFlex-Hochdruckschlauch, biegsam und knickarm |
Schlauchtrommel | Integrierte Schlauchtrommel zum einfachen Auf- und Abwickeln |
Pistole | Hochdruckpistole G 180 Q Connect bzw. Comfort-Pistole mit reduzierter Haltekraft |
Strahlrohr / Düsen | Multi Jet 4-in-1 Strahlrohr mit vier Düsenfunktionen |
Flächenreiniger | Home Set: Inklusive Flächenreiniger für größere Flächen |
Reinigungsmittel-System | 2-in-1 Reinigungsmittelkonzept (Ausbringung des Reinigungsmittels kann über das Gerät und die Multi Jet-Düse = 2Way!Wash), inkl. Schaumdüse und Reinigungsmittelregulierung bei Schaumdüsenanwendung |
Mobilität | Räder mit Weichkomponentenoberfläche, höhenverstellbarer Teleskopgriff und integrierter Tragegriff vorne |
Aufbewahrung | Zubehöraufbewahrung am Gerät, geordnete Kabel- und Schlauchführung |
Kabel | 5 m Anschlusskabel, 2 Kabelhaken mit Schnellabnahmefunktion; Anschlüsse so angeordnet, dass möglichst gute Arbeits- und Bewegungsfreiheit = Easy!Motion Konzept |
Maße | 46,5 × 35,4 × 75 cm |
Gewicht | 18,8 kg ohne Zubehör; 28,4 kg inklusive Verpackung |
Garantie | 2 Jahre |
Lieferumfang | Hochdruckpistole, Multi Jet 4-in-1 Strahlrohr, 10 m Hochdruckschlauch, Schlauchtrommel, Flächenreiniger, Schaumdüse, Adapter Gartenschlauchanschluss A3/4", 1 l Universalreiniger, 1 l Stein- und Fassadenreiniger im Home Set |
EAN | 4066529203205 |
Besonderheit | Bluetooth-Verbindung nur bei der Connected-Version |
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