Wasserfilter-Set JIMMY Matrix M9 Pro und S9 im Test
JIMMY Matrix M9 Pro + S9 im Test: Trinken im Home Office leicht gemacht
Gefiltertes Wasser, heißes Wasser für Tee und bei Bedarf sogar gekühltes Sprudelwasser – und das alles ohne festen Wasseranschluss: Genau das verspricht die Kombination aus [url="https://www.zigbuy.de/wasserfilter/1055-jimmy-matrix-m9-pro-umkehrosmose-s9-sprudelmodul-6946499318131.html",name="Matrix M9 Pro und S9-Sprudelmodul",title="Zum Matrix M9 Pro und S9-Sprudelmodul bei zigbuy.de"]. JIMMY setzt dabei auf ein modulares Konzept. Der M9 Pro übernimmt Filtration und Heißwasser, das S9 ergänzt Kühlung und Kohlensäure.

Ich habe das System vor allem im Home Office genutzt – dort also, wo man zwar ständig am Schreibtisch sitzt, das Trinken aber trotzdem gern vergisst. In meinem Alltag war genau das der größte Vorteil: Weil jederzeit frisches Wasser verfügbar war, habe ich im Testzeitraum spürbar mehr getrunken. Zudem blieb es nicht nur bei stillem Wasser. Ein schneller Tee zwischendurch, gekühltes Wasser an warmen Tagen und etwas weniger Kaffee im Arbeitsalltag – das hat für mich tatsächlich einen Unterschied gemacht.
Ob das Duo am Ende Wasserkisten vollständig ersetzt, hängt allerdings nicht nur vom Funktionsumfang ab. Entscheidend sind auch Bedienung, Lautstärke, Reinigungsaufwand und die laufenden Kosten. Dabei hat mich der M9 Pro insgesamt mehr überzeugt als das S9, das aus meiner Sicht noch Luft nach oben hat.
Transparenzhinweis: Das Testgerät wurde mir von [url="https://www.zigbuy.de/wasserfilter/1055-jimmy-matrix-m9-pro-umkehrosmose-s9-sprudelmodul-6946499318131.html",name="zigbuy.de",title="Zum JIMMY Matrix M9 Pro mit S9-Sprudelmodul bei zigbuy.de"] zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt meine unabhängigen Praxiserfahrungen wider – inklusive der aufgefallenen Schwächen und des aufgetretenen Defekts.
10 % Rabattcode bei zigbuy.de: smj9f
Design und Ausstattung: Modular, aber nicht gerade kompakt
Schon beim Auspacken machte das Set einen ordentlichen Eindruck. M9 Pro und S9 sind optisch sauber aufeinander abgestimmt, mit abgerundeten Formen und einer einheitlichen Gestaltung. Die Verarbeitung wirkt solide, auch wenn die Gehäuse größtenteils aus Kunststoff bestehen. In dieser Preisklasse hätte ich mir stellenweise eine etwas hochwertigere Materialanmutung gewünscht.


Zusammen benötigen beide Geräte fast 48 Zentimeter Breite. Dazu kommt zusätzlicher Platz für Tankentnahme, Bedienung und Wartung. Auf einem kleinen Schreibtisch wäre mir das zu viel, auf einem Sideboard oder einer separaten Ablage im Arbeitszimmer passt es aber gut.
Interessant finde ich das AquaLink-System. Darüber lassen sich Erweiterungen wie das S9 oder auch weitere Module aus dem JIMMY-Ökosystem anbinden. Der Haken: Aktuell kann jeweils nur ein Zusatzmodul gleichzeitig angeschlossen werden. Wer also möglichst viele Funktionen parallel möchte, stößt hier an Grenzen.
Im Vergleich zu Komplettlösungen wie dem [url="https://www.siio.de/hydrofast-c300-im-test-wasser-filtern-kuehlen-erhitzen-und-aufsprudeln/",name="Hydrofast C300",title="Zum Testbericht des Hydrofast C300"] ist JIMMY flexibler aufgestellt. Dafür braucht das modulare Konzept eben mehr Platz und verlangt etwas mehr Kompromissbereitschaft.
Die wichtigsten technischen Eckdaten habe ich hier zusammengefasst:
Eigenschaft | JIMMY M9 Pro | JIMMY S9 |
|---|---|---|
Abmessungen B × T × H | 27,8 × 31 × 36,6 cm | 19,8 × 31 × 40,2 cm |
Gewicht | 7,5 kg | 3,33 kg |
Wasserbehälter | 5 Liter Rohwasser | 0,75 Liter gekühltes Wasser |
Funktionen | Filtern und Erhitzen | Kühlen und Aufsprudeln |
Nennleistung | 2.200 W | 100 W |
Wasserversorgung | Manuell befüllbarer Tank | Über den M9 Pro |
Technische Angaben laut bereitgestellten Produktinformationen. Die Nennleistung entspricht nicht dem durchschnittlichen Stromverbrauch im Alltag.
Inbetriebnahme: Schnell startklar ohne Festwasser
Die Einrichtung war in meinem Test erfreulich unkompliziert. Filter einsetzen, den 5-Liter-Tank mit Leitungswasser füllen, Spülprogramm durchlaufen lassen – danach war der M9 Pro einsatzbereit. Das S9 wird anschließend per AquaLink verbunden und bezieht sein Wasser direkt aus der Hauptstation.


Für die Sprudelfunktion ist zusätzlich ein CO₂-Zylinder mit Schraubgewinde nötig. Dieser liegt nicht bei. Wichtig ist deshalb, vorab auf die Kompatibilität zu achten: Systeme mit QuickConnect passen nicht automatisch, klassische Schraubzylinder dagegen schon.

Gerade im Home Office ist der fehlende Festwasseranschluss aus meiner Sicht einer der größten Pluspunkte. Ich konnte das System unabhängig von der Küche im Obergeschoss nutzen. Solange Steckdose und etwas Platz vorhanden sind, bleibt die Station flexibel einsetzbar.
Wasserfiltration: Im Alltag spürbar, aber nicht alles sagt der TDS-Wert
Der M9 Pro arbeitet laut Hersteller mit einer siebenstufigen Wasseraufbereitung und drei wechselbaren Filterkartuschen. Vorfilter, RO-Membran, Mineralisierungsstufe und UV-C-Behandlung sollen zusammen für aufbereitetes Trinkwasser sorgen.



Praktisch ist die Anzeige der TDS-Werte für Roh- und Reinwasser. In meinem Test sank der Wert deutlich – im Schnitt von etwa 400 auf 4. Geschmacklich wirkte das gefilterte Wasser etwas weicher und neutraler. Gleichzeitig gilt: Ein niedriger TDS-Wert ist kein direkter Nachweis für Schadstofffreiheit. Wer einzelne Stoffe sicher bewertet wissen will, kommt um Laboranalysen nicht herum.
Im Alltag wichtiger war für mich ein anderer Punkt: Bei Umkehrosmose fällt zwangsläufig auch Restwasser an. JIMMY nennt ein Verhältnis von 3:1. Das Konzentrat verbleibt im Rohwassertank, weshalb dieser regelmäßig entleert und gereinigt werden muss. Für meinen Verbrauch war das gut machbar, bei höherem Wasserbedarf steigt der Aufwand jedoch spürbar.
Bedienung und Heißwasser: Besonders stark im Büroalltag
Das Touchdisplay an der Front ist übersichtlich aufgebaut. Temperatur und Wassermenge lassen sich direkt auswählen, dazu kommen Hinweise zu Filterstatus und Wasserverfügbarkeit. Ich kam damit ohne Eingewöhnung zurecht. Was allerdings fehlt, sind weitergehende Einstellungen wie individuelle Mengen, Zeitpläne oder ein vollständig dunkler Ruhemodus.

Im Home Office war die Heißwasserfunktion für mich eines der stärksten Argumente. Besonders beeindruckend fand ich, wie schnell das Wasser bereitsteht. Für 98 °C braucht das System nur wenige Sekunden. Der 2.200-Watt-Durchlauferhitzer arbeitet hier wirklich überzeugend.
Temperaturwahl | Einstellung |
|---|---|
Unbeheizt | Wasser bei Raumtemperatur |
Lauwarm | 45 °C |
Warm | 55 oder 65 °C |
Heiß | 75 oder 85 °C |
Sehr heiß | 98 °C |
Wichtig ist nur die Einordnung: 98 °C sind nicht identisch mit sprudelnd kochendem Wasser. Für Tee reicht das aus meiner Sicht problemlos, für Anwendungen, bei denen explizit kochendes Wasser verlangt wird, bleibt der Wasserkocher die sicherere Wahl.

Weniger stark bei Mengenwahl und Auslasshöhe
Bei der Wassermenge bietet JIMMY feste Stufen: 60, 150, 240 und 450 ml. Das deckt vieles ab, ist aber nicht flexibel genug. Wenn ich andere Mengen brauchte, musste ich den Bezug manuell stoppen. Auch der Auslass selbst könnte praktischer sein. Größere Flaschen passen wegen der Höhe von rund 19 Zentimetern nicht immer darunter.
S9-Kühlung: Solide Temperatur, aber hörbar im Betrieb
Das S9 kühlt das gefilterte Wasser in einem 750-ml-Vorratsbehälter auf etwa 10 bis 15 °C. Das ist angenehm frisch, wenn auch nicht eiskalt. Für ein oder zwei Gläser reicht das gut, bei mehreren Personen oder häufiger Entnahme stößt der Vorrat schnell an seine Grenzen.
Was mich im Arbeitszimmer mehr störte, war die deutlich hörbare Kühlung. In einer ruhigen Home-Office-Umgebung fällt das spürbar auf. Dazu kommt: Wer das Modul abschalten will, muss an den Kippschalter auf der Rückseite. Eine Zeitsteuerung oder App-Lösung gibt es nicht. Genau hier würde ich mir für eine spätere Generation mehr Komfort wünschen.
Sprudelwasser auf Knopfdruck? Nur teilweise
Zum S9 gehören zwei 500-ml-Kunststoffflaschen. Diese werden zunächst mit kaltem Wasser befüllt und anschließend im Modul mit Kohlensäure versetzt. Das Prinzip funktioniert, ist aber nicht vollautomatisch. Die Karbonisierung erfolgt über einen mechanischen Hebel, den man mehrfach betätigt, bis die gewünschte Sprudelstärke erreicht ist.

Für eine einzelne Person am Arbeitsplatz sind die Flaschen praktisch. Für Familien oder längere Mahlzeiten wären sie mir zu klein. Noch problematischer war in meinem Test allerdings ein Defekt: Beim Betätigen des Hebels hörte ich plötzlich ein Knacken, danach ließ er sich nahezu widerstandslos bewegen. Die Sprudelfunktion war damit nicht mehr nutzbar.
Aus einem einzelnen Testgerät lässt sich zwar keine generelle Aussage über die gesamte Produktreihe ableiten. Trotzdem beeinflusst so ein Ausfall natürlich das Gesamturteil – gerade bei einem Mechanismus, der regelmäßig belastet wird.
Wartung und Folgekosten: Nicht nur der Kaufpreis zählt
Wer ein solches System als Ersatz für Wasserkisten betrachtet, sollte die laufenden Kosten realistisch einplanen. Positiv ist, dass die drei Filter des M9 Pro einzeln gewechselt werden können.
Filter | Vorgesehenes Wechselintervall | Beispielpreis |
|---|---|---|
M2S-Verbundfilter | 12 Monate | 33,99 € |
Q2S-Mineralisierungsfilter | 12 Monate | 33,99 € |
RO-2.0S-Membran | 24 Monate | 44,99 € |
Preisgrundlage: vorliegende Zigbuy-Angaben, Stand Oktober 2026. Preise können abweichen.
Rechnerisch ergeben sich daraus 90,48 Euro pro Jahr allein für die Filter. Dazu kommen Strom, Leitungswasser, CO₂ und der Reinigungsaufwand. Für mich war der Komfortgewinn trotzdem relevant genug – vor allem, weil das Wasser in verschiedenen Formen ohne viel Umstand direkt verfügbar war.
Regelmäßige Pflege gehört fest dazu
Die Filter sind leicht zugänglich und ohne Werkzeug wechselbar. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Reinigung des Rohwassertanks, da sich dort das Konzentrat sammelt. Auch die Sprudelflaschen brauchen regelmäßige Pflege und sind nicht für jede Reinigungsmethode geeignet. Wer möglichst wenig Wartung möchte, sollte diesen Punkt vor dem Kauf ernst nehmen.
Mein Rat vor dem Kauf: Überlegt zuerst, welche Funktionen ihr wirklich nutzt. Wenn euch gefiltertes Wasser und schnelles Heißwasser genügen, ist der M9 Pro für mich die überzeugendere Wahl. Wer in erster Linie nur Sprudelwasser möchte, fährt mit einem klassischen Wassersprudler meist einfacher.
Fazit: Im Home Office überzeugend – mit Schwächen beim S9
Kann das JIMMY Matrix M9 Pro + S9-Set schwere Wasserkisten ersetzen? Im Grundsatz ja. Allerdings tauscht man Schleppen gegen Nachfüllen, Reinigen, Filterwechsel und CO₂-Nachschub. Für meinen Alltag im Home Office hat sich das trotzdem gelohnt, weil der Griff zum Glas deutlich unkomplizierter wurde und ich dadurch tatsächlich mehr getrunken habe.
Der M9 Pro ist für mich klar die stärkere Komponente im Set. Er lässt sich einfach einrichten, bedient sich intuitiv und punktet vor allem mit seiner schnellen Heißwasserfunktion. Das S9 erweitert den Funktionsumfang zwar sinnvoll, fällt aber durch die hörbare Kühlung, den kleinen Kaltwasservorrat und den Defekt am Sprudelhebel zurück.
Wenn ich heute neu entscheiden müsste, würde ich vor allem den M9 Pro ins Auge fassen. Das S9 ist eine interessante Ergänzung, aus meiner Erfahrung aber nur mit Einschränkungen zu empfehlen.
Flexible Aufstellung ohne Festwasseranschluss, ideal auch fürs Home Office
Heißwasser extrem schnell verfügbar
Übersichtliches Display und einfacher Filterwechsel
Modulares System mit Erweiterungsoptionen
Gefiltertes Wasser jederzeit griffbereit, was die Trinkroutine erleichtert
S9-Kühlung im ruhigen Umfeld deutlich hörbar
Kleiner Kaltwasservorrat und nur 500-ml-Flaschen
Keine frei definierbaren Mengen oder Kühlzeiten
Regelmäßige Reinigung und laufende Filterkosten
Defekt am Sprudelhebel im Testgerät
Hier könnt Ihr das Wasserfilter-Set kaufen:
👉 [url="https://www.zigbuy.de/wasserfilter/1055-jimmy-matrix-m9-pro-umkehrosmose-s9-sprudelmodul-6946499318131.html",name="zigbuy.de",title="Wasserfilter-Set kaufen"]
10 % sparen mit Rabattcode: smj9f